Erlebnispark Tripsdrill setzt auch 2017 die Erfolgsbilanz fort

Die Saison 2017 neigt sich auch im Erlebnispark Tripsdrill dem Ende entgegen, denn am 05. November 2017 schließen sich die Tore des beliebten Parks für die Winterpause. Bis dahin rechnet der Park mit 750.000 Besuchern. Das Wildparadies wird in diesem Jahr, entgegen der letzten Jahre, auch an jedem Tag in der Wintersaison 2017 geöffnet sein und lädt die Gäste ein, in schneebedeckten Baumhäusern zu übernachten oder an den zahlreichen Events, wie die Tierweihnacht an den ersten drei Adventssonntagen teilzunehmen.

Der Höhenflug in Action
Quelle: eigene

Kurz vor Pfingsten 2017 eröffnete die neue Attraktion des Erlebnispark Tripsdrill unter dem Namen „Höhenflug“, der auf der Geschichte des August Ludwig Berblinger, bekannt auch als der „Schneider von Ulm“ basiert, welcher als Schneider, Erfinder und auch als Flugpionier in die Geschichte einging. Gut angekommen sei der „Höhenflug“, sagte Helmut Fischer. 2018 soll der dazu passende Themenbereich komplettiert werden. „Dargestellt wird zum Beispiel die Ulmer Altstadt“, verrät Helmut Fischer. Aber auch die Besucherzahlen sind förmlich in die Höhe geschnellt, denn der Park rechnet mit voraussichtlich 750.000 Gästen, und somit 20.000 mehr als im Vorjahr – was für den Park ein Rekord ist. Ingesamt wurden 21.000 Jahrespässe verkauft, auch hier so viele wie nie zu vor. Dazu gesellt sich die hohe Anzahl an Übernachtungen im benachbarten Naturerlebnisresort: 40.000 Menschen buchten die ingesamt 28 Baumhäuser und 20 Schäferwagen, ein Plus von 14 Prozent.

Baumhaus im Erlebnipark Tripsdrill
Quelle: Tripsdrill

„Aber wir sehen nicht nur Tripsdrill, sondern die ganze Region“, schildert Geschäftsführer Helmut Fischer. Er schätzt, dass Hotels und Pensionen in der Region dank der Parkbesucher noch einmal mit einer ähnlich hohen Zahl von Übernachtungsgästen profitieren. „In unserem neuen Prospekt zur CMT 2018 bewerben wir unter anderem auch schon die Bundesgartenschau in der Käthchenstadt Heilbronn, mit welcher wir kooperieren.“ Ein Grund für die gute Bilanz sei der Trend zum Urlaub in Deutschland. „Vor dem Hintergrund von Terroranschlägen und Krisen bleiben die Leute lieber im Land“, weiß Fischer.

Auch das starke Wachstum im Event-Bereich habe zu den Bestmarken beigetragen. Der 2016 eingerichtete Tagungsraum im Themenbereich von „Karle Kolbenfresser“ sei überraschend gut angenommen worden. „Und die Firmen haben wieder Geld, laden ihre Mitarbeiter zu Betriebsausflügen nach Tripsdrill ein“, freut sich der Geschäftsführer. „Wir geben regelmäßig Mailings mit unseren Angeboten an 30.000 bis 35.000 Adressen raus.“

farbenfrohes Himmelspekktakel – Fotograf: U. Steinat

Zu den Veranstaltungshöhepunkten gehörten 2017 die Pyro-Games im August mit 3400 und die „Schaurigen Altweibernächte“ im Oktober mit 8000 Besuchern. Die Blutspendewoche, die seit 2001 zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz im August stattfindet, ist mittlerweile die größte Aktion in Deutschland.

Mehr als 300 Mitarbeiter standen im August auf der Lohnliste von Tripsdrill. Den Winter über sind es immerhin noch 85 bis 90 in Verwaltung, Wildparadies, Gärtnerei und Gastronomie. „Nach der Saison ist vor der Saison“, erklärt Fischer. Und die beginnt 2018 am 24. März − wie immer eine Woche vor Ostern. Noch bis zum Sonntag, 5. November, ist der Erlebnispark aber noch täglich geöffnet. Premiere hat am Montag und Dienstag, 30. und 31. Oktober, die Veranstaltung „Feuer und Flamme“ mit Feuerkünstlern, Zauberern, Akrobaten, Laternenumzug und Feuerwerk.

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Autor dieses Beitrags: Markus

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