EVENT: Sternenfunkeln unter dem Himmelszelt / Pyrogames in Tripsdrill

Es war, als wäre es erst gestern gewesen, als wir im Rahmen der PyroGames-Tour 2017 im Erlebnispark Tripsdrill gewesen sind, doch es liegen schon wirklich wieder ein paar Tage dazwischen. Am frühen Nachmittag ging es für uns in den besagten schwäbischen Erlebnispark, der sich ganz dem Thema „Schwaben anno 1880“ gewidmet hat. Hier sollen am Abend des 05. August 2017 die vierte Ausgabe der PyroGames stattfinden, ein Feuerwerks-Event seinesgleichen, gepaart mit Live-Musik und einer Feuer & Lasershow. Uns stand ein wunderschöner Abend in chilliger Atmosphäre bevor, da waren wir uns sicher.

Am frühen Mittag ging es für uns auf den Weg in den Erlebnispark Tripsdrill, und wir hatten, vor dem eigentlichen Einlass auf das Eventgelände, welches sich im hinteren Parkbereich befand, noch einmal Gelegenheit die ein oder andere Attraktion zu fahren.

das erste Feuerwerk des Abends
Fotograf: U.Steinat

Der Park war an diesem Tage, aufgrund der Ferien und das guten Wetters, wirklich gut besucht, was wir anhand der Wartezeiten, aber auch am Ende mit den Menschenmengen zu Parkschluss mitverfolgen konnten. Nach 18 Uhr stellten wir uns am Eingang zum Eventgelände an, und waren regelrecht erstaunt, als wir die ewig lange Schlange entdeckten, die wirklich über die gesamte Tiefe des Parkplatzes ging, und nicht nur in einer Reihe. Der Eventmanager des Parks hatte aber die Menschenmenge in Griff und reagierte souverän und gelassen, auch auf die Fragen der wartenden Besucher.

Punkt 18:45 wurden die Tore geöffnet, und da kam ein wenig deutsche Mentalität raus, denn die Schlange löst sich auf und alles lief mehr oder wenig unkontrolliert zum Tor, aber drängeln war nicht, denn es wurde bereits kurz nach dem Einlass eine Taschenkontrolle vollzogen, bevor es zur Ticketkontrolle ging. Danach standen wir auf dem Platz vor dem Viechstall-Theater und konnten dann rechter Hand auf das Eventgelände gehen.

Harmonisch im Takt der Musik
Fotograf: U. Steinat

Um einen massiven Stau durch den Andrang zu vermeiden wurde bereits am See des Waschzuberraftings gesplittet in Sitzplatz und Stehplatz, aber nicht jeder hielt sich daran. Wir gingen in Richtung der Sitzplätze, also rechts herum um den See und nach einem kurzen Fußmarsch hatten wir einen lauschigen Platz mit perfektem Blick auf Mammut und Co. bekommen (die kleine Wiese hinter den Sitzplätzen), und es waren sogar noch Liegen vorhanden, welche wir kurzerhand belegten.

Gegen 19 Uhr startete auch das Liveprogramm auf der Bühne, welche sich vor Eingang der Mammut befand – hier gab die Band „Jennarot“ aus Erfurt alles mit ihren Songs aus dem Genre des Deutschrock. Die Menschenmenge war, wie man anhand des Beifalls entnehmen konnte, begeistert, zumal auch die Band dieses Jahr das gesamte Programm an einem Stück spielte, und nur eine Pause (so erinnerte ich mich) einlegte. Es war auch dieses Jahr wieder ein Genuss den Songs von „Jennarot“ zu lauschen – die aktuelle Tour „Weite Reise“ ist es auf jeden Fall wert, noch einmal zu hören! Aber auch die zweite Gruppe, die „Rose Bogey´s“ konnten mit ihren musikalischen Einlagen wirklich punkten!

farbenfrohes Himmelspekktakel
Fotograf: U. Steinat

Nachdem auch die restlichen Teammitglieder eingetroffen waren, haben wir uns mit Getränken versorgt und uns dann in getrenntem Verhältnis zur Erkundungstour über das Eventgelände gemacht, und aufgrund des sehr romantischen Sonnenuntergangs konnten wir auch das ein oder andere besondere Bild knipsen. Gegen 21:50, nachdem es also fast komplett dunkel war, wurde die erste Show, die von Feuerwerke Kürbs kreiert wurde, mit einer harmonischen Musik in den Himmel entlassen. Uns erwartete ein kräftiges Farbenspiel zwischen rot, blau und gold – aber auch den Farben grün und violett. Nach gut 10 Minuten und einem kräftigen lauten Knall war die Show zu Ende und erntete einen heftigen Applaus, den diese sich verdient hatten. Nach einer kurzen Pause ging auch direkt der zweite Mitstreiter an den Start: Chris Feuerwerke – welches uns aufgrund der mangelnden Synchronität und der unpassenden Musik und der eintönigen Farbgebung nicht wirklich zusagte, aber Geschmäcker sind verschieden. Aber den Applaus hat sich am Ende auch dieses Team redlich verdient, denn ein Feuerwerk zu „komponieren“ ist nicht einfach und fordert eine Menge Feingefühl.

Lasershow von Apollo – Art of Laser & Fire
Fotograf: U. Steinat

Es folgte dann eine erneute kleine Pause, bevor „Apollo – Art of Laser & Fire“ mit einer großen Lasershow in den Nachthimmel startete – aber nicht nur das, denn das ganze war mit einer spektakulären Feuershow gepaart und konnte sich auch dieses Jahr wirklich sehen lassen. Danach ging „Apollo – Art of Laser & Fire“ unter der Regie von Jürgen Mattkowitz mit dem dritten und letzten Feuerwerk an diesem Abend an den Start. Hier herrschten auch wieder sämtliche Farben und die Musik aus dem Genre des Heavy Metal und Hardrock – was auch in unserer Auffassung nicht wirklich zusammen passte (also Feuerwerk mit dieser Art von Musik), aber am Ende zählt ja der Gesamteindruck und dieser konnte am Ende beim Publikum und auch weitgehend bei uns punkten.

drittes Feuerwerk – mit Laser und Feuer
Fotograf: U. Steinat

Kurz nach 23 Uhr war dann alles vorbei, und die Menschenmenge strömte zum Ausgang, was wir sehr schade fanden, denn kaum jemand wollte bis zur Siegerehrung warten, und somit war der Stau auf dem Parkplatz, den man auch aus den Vorjahren kennt, vorprogrammiert. Zum Abschluss und vor der Siegerehrung konnten die „Rose Bogey´s“ noch einmal alles geben und den verbleibenden Zuschauern noch einmal einheizen. Kurz nach 23:30 gab es dann die Siegerehrung auf der Bühne. Dieses Jahr war es verdammt knapp und es gab 2 Sieger, eine wirklich Premiere bei den PyroGames: gewonnen haben als erstes „Feuerwerke Kürbs“ und „Apollo – Art of Laser & Fire“, auf dem zweiten Platz landete „Chris Feuerwerke“.

Gegen 23:45 war auch für uns die Zeit aufzubrechen, und wir machten uns auf die Suche nach dem Fahrzeug und natürlich hofften wir, dass wir auch recht schnell vom Parkplatz kamen – und es wurde am Ende alles gut. Danke an PyroGames und an den Erlebnispark Tripsdrill – bis nächstes Jahr zur fünften Auflage dieses Events!

Um den Beitrag zum Ende noch abzurunden haben wir die besten Aufnahmen unseres Fotografen U. Steinat, in einer kleinen Diashow zusammengebaut:

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Autor dieses Beitrags: Markus

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