BERICHT: Kiddies in Tripsdrill – ein besonderer Tag

Unser heutiger Bericht beanspruchte ein paar Tage, um diesen zu verfassen, dementsprechend liegt der Besuch nun auch schon 10 Tage zurück, aber dies ist kein Grund, nicht doch etwas zu schreiben. Unser Beitrag widmet sich dem Besuch im Erlebnispark Tripsdrill mit Kindern, die noch nicht alles fahren dürfen (aber gerne würden), sowie die besondere Kinderfreundlichkeit im Park. Doch seht selbst, wie die Impressionen von meinen Geschwistern, von mir, und auch durch die Augen der Kinder sind…

Es war der 01. Juni 2017, an welchem ich meine Geschwister zu einem Besuch im Erlebnispark Tripsdrill eingeladen hatte, und dieser sollte zugleich auch der erste Besuch der beiden Kiddies sein, die noch nie so viele Karussells auf einem Fleck gesehen hatten. Leider war die Anreise der beiden ein paar Kilometer, die sich manchmal auch als anstrengend bezeichnet werden können, doch am Ende war die Freude der Kinder am Ende die Linderung, als diese mit großen Schritten die prächtige Dorfstraße, zu welchem auch das Gaudiviertel, als auch der Maibaum zählt.

rasant ins Tal auf der Altweibermühle

Doch wir entschieden uns, die ersten Attraktionen erst einmal beiseite zu lassen, und die Kinder mit der Mama in die Altweibermühle zu stecken, und diesen einer wahrhaftigen „Jugend-Kur“ zu unterziehen – denn der Sage nach wurden die Frauen von ihren Männern zum rutschen geschickt, und kamen dann um einige Jahre jünger wieder unten heraus. Nur eine Sage, oder wahrhaftig? Jedenfalls hatten die Kinder, nach einem kleinen Schock über die Schnelligkeit der Rutsche im innern, eine Menge Spass… Auch als es hinter die Mühle ging, und man in der Mühlbachfahrt ins kühle Nass zu rauschen, war die Freude nicht zu bändigen. Am liebsten wäre man hier den ganzen Tag gefahren, wenn man nicht genug vom Element Wasser bekommen kann. Doch auch das Seifenkistenrennen begeisterte Groß und Klein – und mich freute es, wenn die Kleinen sich freuen.

Nach mehreren Runden mit den Seifenkisten ging es dann in den mittleren Parkteil, der unter anderem auch mehrere Attraktionen beherbergt, die im Kreise gehen. Besondere Freude hatten die Kleinen, aber auch die großen in der Weinkübelfahrt, wobei die Kinder am liebsten direkt nach dem Aussteigen in die vorherige Gondel erneut einsteigen wollten, aber man sollte sich ja dann doch lieber anstellen (was an diesem Tage nicht wirklich als anstehen bezeichnet werden darf). Von hier aus ging es dann zu den Kaffeetassen, die einen wirklich im Kreise wirbelten, und den Großen unter Umständen den Magen verdrehten, doch das Lachen der Kinder, ja – das besänfitgte wieder, so dass es nicht bei einer Runde blieb und uns die Dame sitzen ließ, damit wir weitere Runden drehen konnten. Dies galt auch für den benachbarten Wäschekorb-Rundflug – bei welchem es mit den Kindern in luftige Höhen ging. Hier dankt man wirklich von Herzen an den weiblichen Ride-Operator für das „sitzen bleiben dürfen“.

das Element Wasser stand hoch im Kurs

Ein wahrhaftiges Schmankerl für die Kinder war das Element Wasser, wobei eigentlich nur der Junge zu gerne nur immer wieder ins Wasser springen würde, aber die Erwachsenen hatten eine Engelsgeduld, dass dieser nicht an den Brunnen spielte oder gar am Ende schön reinsprang. Hier fehlt in unseren Augen, vor allem bei warmen / heißen Temperaturen, ein Wasserspielplatz, nachdem das Wasserspiel zugunsten der neuen Attraktion „Höhenflug“ gewichen ist. Wie wäre es mit einem Wasserspielplatz in Nähe der Badewannenfahrt zum Jungbrunnen im römischen Stile? In unseren Augen wäre dies sicherlich eine weitere Aufwertung des familiengeführen Erlebnisparks.

für die Kleinen gibt es Fahrspass in der Moggelesbahn

Nach einer kleinen Pause in der Nähe der „fidelen Tripsdriller“ ging es für uns weiter, immer den Kindern hinterher, die noch mehr zu entdecken hatten, besonders viel Freude hatten diese mit der Mama auf der Hochzeitskutsche, als diese auf den schaukelnden Pferden über die Strecke fuhren, und der Onkel im Wagen gezogen wurde. Oder im speziellen Kinderbereich, bei der Moggelesbahn oder der Enten-Wasserfahrt. Hier wurden gleich mehrere Runden absolviert, da es einfach eine Gaudi war. Nach einer Runde auf der angrenzenden Wiegenhochbahn, und einer Fahrt in der Gugelhupf-Gaudi-Tour zog es uns in den neuen Bereich des Erlebnisparks. Leider konnten wir hier nichts mit den Kindern fahren, da diese doch zu klein waren – aber auf der Wackelbrücke hatte man doch noch etwas gefunden, was allen eine Freude machte.

Gaudi beim Seifenkisten-Rennen

Die Mittagspause legten wir, zugunsten der Kinder, im Vespergarten ein, damit diese neben dem Essen auch ein wenig „rumrennen“ können. Die Küche dort war konventionell, es gab frittiertes und eben mehr oder weniger das „normale“ Freizeitpark-Essen, wie Bratwurst, Currywurst oder den beliebten Maultaschen-Burger. Da wir nicht auf die Menüs hingewiesen wurden, fiel der Endpreis ein wenig höher aus, aber so ist das nun mal, dafür hatten wir dann auch größere Getränke. Das wäre vielleicht machbar, dass man auch dort zu den Menüs ein großes Getränk gegen Aufpreis ordern könnte. Leider war das Essen auch, in meinen Augen, gut versalzen, und mein Fleischküchle, welches ich hatte, kalt. Kritik wurde geäußert, zuletzt dann per Mail.

Mammut, die Holzachterbahn – von außerhalb

Nachdem wir dann gespeist hatten, zogen wir noch einmal durch den mittleren Parkteil, genossen ein Eis, sahen uns das Bauerntheater an, und ließen die Kinder springen, damit diese sich für die Heimfahrt ordentlich austoben können. Leider wurde es mittags immer wärmer und am Ende auch für die kleinen mit der Hitze (nicht für die diese) unerträglich, so dass wir entschlossen, dass wir noch die Gläser im sehr kühlen Vinarium holten, wobei dann das passierte, wo man sich den ganzen Tag fürchtete. Der junge Mann sprang voller Elan in das erfrischende Nass den plätschernden Brunnens… Gott sei dank war es warm, so dass der junge Mann ohne Hose auskommen konnte, bevor er neu eingekleidet wurde. Danach ging auch der Tag für uns, nach einem Besuch auf dem Maibaum zu Ende, wobei man den Kindern mit dem Besuch im Gaudiviertel den Tag noch zusätzlich versüßen konnten, und diese sich dann wirklich auspowern konnten, denn hier gab es wirklich sehr viel zu entdecken.

große Augen im Gaudi-Viertel

Gegen 16 Uhr entschied man sich, auch aufgrund der Müdigkeit und der langen Anreise für die Kinder, ein Teil musste noch gut 4,5 Stunden fahren, den Park zu verlassen und einen wunderschönen Familientag zu beenden. Ich blickte zum Abschluss noch einmal in die lachenden Augen meiner Geschwister, sowie in die freudestrahlenden Augen meines Neffen und meiner Nichte, und wusste – dieses Geschenk kam bei allen an, und wir entschieden uns, dass wird den Erlebnispark nochmal in naher Zukunft besuchen werden, denn der Park eignet sich genauso für kleinere Kinder, wie die meiner Geschwister. Jeder der Angestellten tat sein möglichstes, die Wünsche der Kinder zu erfüllen und war auch nicht einmal erbost, wenn man die Enten massenweise aufstapelte, oder die Steine in den Brunnen legte, sondern schaute dabei zu, wie diese Spaß hatten. In den Augen der Kinder war dies wohl einer der schönsten Tage, und diese werden sicherlich auch im Kindergarten davon erzählt haben, wie schön es hier war. Und wer weiß, was in ihren Träumen passierte… Eines war meinen Geschwistern klar: es war nicht der letzte Besuch in diesem schönen schwäbischen Freizeitpark. Fazit: man sieht sich mit Gewissheit wieder!

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Mit freundlicher Genehmigung meiner Geschwister durfte ich die Bilder verwenden, herzlichen Dank dafür!

 

Autor dieses Beitrags: Markus

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