BERICHT: Kurpfalz-Park in Wachenheim

Wutzel - das Parkmaskottchen

Wutzel – das Parkmaskottchen

Ganz spontan besuchten wir am vergangenen Sonntag, es war der 26.06.2016 den Kurpfalz-Park in Wachenheim, mitten im idyllischen Pfälzer Wald. Das letzte Mal war ich als Kind mit der Schule in diesem Park, doch heute kann man den Park mit ganz anderen Augen sehen und auch wahrnehmen. Daher richtet sich dieser Check heute auf die Geschichte / den Werdegang des Wild- und Freizeitparks.

Der Kurpfalz-Park erstreckt sich auf einer Fläche von rund 70 Hektar und teilt sich, in meinen Augen, in drei Bereiche auf: Das begehbare Wildtiergehege, den Freizeitparkteil und den Wildpark. Doch zuerst widmen wir uns der Anreise:

ein Reh im begehbaren Wildgehege

ein Reh im begehbaren Wildgehege

Die Anreise erfolgte spontan, zum späten Vormittag, so dass wir den Park gegen 11:45 erreichten, dies war auch eher problemlos, da der Park ab Bad Dürkheim (wir kamen von der Autobahn) ausgeschildert war. Lediglich die schmale Strasse zum Park (er liegt 6km außerhalb von Wachenheim) war etwas beschwerlich, da es doch immer wieder Raser gab. Aber die idyllische Landschaft entlohnte dafür.
Bei Ankunft sahen wir, dass die ersten beiden Parkplätze gut voll waren, und wichen somit auf den unteren Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Seite aus, aber der Fussweg war nun wirklich nicht schwer. Aufgrund, dass der Park gut besucht war, gab es an der Kasse eine kleine Wartezeit, aber auch dies ist nicht weiter tragisch gewesen.

Doch nun beginnen wir die Erkundungstour durch den Park – der nach dem Eingang an einem Kleintier-Dorf und ein paar Lachspiegeln vorbei ging. Danach wurden wir von Wutzel, dem Parkmaskottchen, der als Animatronic hier stand, begrüßt. Hier wurde kindgerecht in kurzen Sätzen gesagt, was einen hier so erwartet. In meinen Augen sollte man hier ein wenig renovieren, da Wutzel doch schon sehr in die Jahre gekommen scheint.

Im Tal angekommen, ich vergaß zu erwähnen, dass der Parkweg nach unten geht, standen wir dann zu rechter Hand

unser kleiner Gast auf der Wellenrutsche

unser kleiner Gast auf der Wellenrutsche

vor dem Rutschenparadies, welche mit drei unterschiedlichen Rutschen ausgestattet war. Es gab eine Röhren-Wellenrutsche, eine Wellenrutsche zum Wettrutschen für 4 Personen, und eine Freifall-Rutsche, die wirklich sehr steil nach unten ging, mitten durch den Felsen. Das Rutschen war nur mit den zugehörigen Rutschmatten gestattet, alles in allem war die Anlage wirklich sehr gepflegt.

Hier befand sich auch der See, sowie der Imbiss am See, der mit moderaten Preisen eine typische Parkverpflegung anbot. Von Pommes bis Currywurst war alles vorhanden, auch bekam man hier Süßwaren, Eis und warme Kaffeespezialitäten.

Wir entschieden uns, an den Elektromotorrädern vorbei, in diesem Sinne „gegen den Uhrzeigersinn“ den Park zu erkunden, sahen von weitem schon das Piratennest, ein wirklich gigantischer Abenteuerspielplatz seinesgleichen. Auch machten uns die Waschbären, die man hier noch sehen konnte, einen echt niedlichen Eindruck. Das nächste Augenmerk lag dem „Kurpfalzcoaster“ entgegen, der natürlich getestet werden wollte.  Dieser wurde am 2010 eröffnet und kann als Alpine-Coaster auch bei Regen genutzt werden. Nach der etwas längeren Schleppliftfahrt gibt es eine rasante Talfahrt mit etlichen Jumps und Kurven auf rund 600m. Durch die Kreuzung mit dem altbewährten Rotsteig-Flitzer (der Sommerrodelbahn) entstehen hier auch gerne mal actionreiche Momente. Besonders zu bemerken ist die Einweisung durch das Team, wenn man noch nie mit einem Alpine-Coaster gefahren ist und dass diese auch weitgehend auf das Alter der Kinder schauten.

Lift der beiden Rodelanlagen

Lift der beiden Rodelanlagen

Nach zwei Fahrten waren wir dabei noch das Wildtiergehege „Tal des Damwilds“, mit den freilaufenden Rehen zu durchqueren, hier befand sich auch ganz hinten auf der Lichtung die Greifvogel-Show, die uns aber leider entging, da wir es irgendwie total verbummelt hatten. Dadurch, dass dies ein Rundweg ist, kamen wir auf der anderen Seite des Sees raus, wo sich dann auch der Abenteuerspielplatz, der Irrgarten und auch die Sesselbahn (die über das Wasser flog) und ein weiterer Imbiss, sowie ein paar Grillstellen. Auch war hier der „Bahnhof“ für den Kurpfalz-Express – ein Traktor mit 3 Anhängern für je 28 Personen, der die Besucher auf eine Fahrt durch den Park mitnahm. Hier erfuhr man auch einiges über den Park, da die Abteile mit einem Tonband ausgestattet waren. Negativ war zu bemerken, dass wir während der Fahrt aussteigen mussten, und dann eben bis zum Wendepunkt vorlaufen mussten, weil der Traktor nicht mehr vorwärts kam. Ob dies Absicht war, oder ob der Traktor einfach zu schwach auf der Brust war, lässt sich einfach nur mal so dahin stellen – aber ich denke es war das zweite.

Nach ca. 25 Minuten war man wieder am Ausgangspunkt und konnte sich dann noch dem streicheln der Pferde widmen, und auch noch die süßen Wildschweinbabys anschauen. Dann war auch Zeit für unser „Mittagspäusle“, welches wir am See einnahmen – und wie bereits vorher schon erwähnt, gab es zu moderaten Preisen Pommes & Wurst. Leider ließ die Wurst geschmacklich etwas zu wünschen übrig.

Als wir die Stärkung hinter uns hatten, besuchten wir nochmals die Rodelbahn „Rotsteig-Flitzer“ und die

das Ziel vom Rotsteigflitzer ist erreicht

das Ziel vom Rotsteigflitzer ist erreicht

Allwetterrodelbahn „Kurpfalz-Coaster“ und drehten noch die ein oder andere rasante Runde, bevor der junge Besucher unter uns noch das Piratennest unter die Lupe nahm, und sich in den Seilen und auf den Rutschen auspowerte. Ganz zum Ende des Besuches wurde noch einmal gerutscht, wobei ich als Erwachsener sehr viel Respekt vor der Freifall-Rutsche hatte. Gegen 16:45 beendeten wir unseren Besuch, unter anderem auch, da wir noch rund 110km Weg vor uns hatten, und auch weil der Park um 17h geschlossen wurde.

Fazit:
Alles in allem ein wirklich gelungener Familienpark, um hier ein paar Stunden in der Natur zu verbringen. Die Mischung aus einzelnen Fahrgeschäften, den Spielplätzen, und dem ausgedehnten Wildpark lädt wirklich zum verweilen ein. Zudem ist die Natur auf der Höhe von rund 320m über NN, auf denen der Park liegt, wirklich mehr als sauber. Auch, dass man hier kaum Empfang auf dem Handy hat, ist wirklich eine Wohltat.
Für den Preis von 15 Euro, die ein Erwachsener zahlt (13 Euro für Kinder von 4-14) bekommt man wirklich ein abwechslungsreiches Erlebnis geboten.

 

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Autor dieses Beitrags: Markus

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